Kategorie: Planeten

Eu:CROPIS – Satellit mit Gewächshaus ins All gestartet

Eu:CROPIS – Satellit mit Gewächshaus ins All gestartet

Ein Gewächshaus-Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit dem der Anbau von Tomaten und anderem Gemüse auf dem Mond oder Mars getestet werden soll, ist erfolgreich ins All gestartet. Das Schwebende Gewächshaus ist am vergangenen Montag im Frachtraum einer Falcon 9 Rakete von der Vandenberg Air Force Base in den USA gestartet. Die Falcon 9 Raketen gehören zu dem erfolgreichsten Privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX. Der Satellit wurde in eine erdnahe Umlaufbahn (LEO) in 600 Kilometer Höhe gebracht.

Schwebendes Gewächshaus startet ins all
Der Start der Rakete wurde aus dem Kontrollzentrum des DLR mitverfolgt.

Zwergtomaten im All

Eu:CROPIS steht für „Euglena and Combined Regenerative Organic-Food Production in Space” An Board des Schwebenden Gewächshauses befinden sich zwei biologische Lebenserhaltungssysteme mit Biofilter, Zwergtomatensamen, einzelligen Algen und synthetischem Urin. Die Tomaten sollen im All Keimen, Wachsen und schlussendlich auch reifen. Das Experiment soll Rückschlüsse über das wachsverhalten von Pflanzen geben. Längerfristiges Zeil ist es, Astronauten auf der ISS oder auf Mond– oder Mars Stationen mit Frischen Obst und Gemüse versorgen zu können. 16 Kameras sollen rund um die Uhr aufzeichnen, wie sich die Pflanzen entwickeln.

Schwebendes Gewächshaus wird verpackt.
Der etwa 1 Kubikmeter große Satellit wird für den Flug in den Orbit vorbereitet.

Künstliche Gravitation im All

Um die Verschiedenen Schwerkräfte des Mondes und des Marses zu Simulieren wird sich der Satellit mit 20 Umdrehungen pro Minute für den Mond, und 32 Umdrehungen pro Minute für die Simulation der Schwerkraft auf dem Mars drehen. Ebenfalls an Bord sind einzellige Augentierchen Euglena gracilis, auch Grünalgen genannt. Sie können Sauerstoff produzieren, was vor allem am Anfang des Experiments wichtig sei, wenn die Tomaten erst keimen und noch keinen Sauerstoff über die Photosynthese produzieren, wie das DLR erläutert. Ausserdem können diese Augentierchen das System Entgiften und vor zu hohen Ammoniakkonzentrationen schützen, die auftreten wenn der Biofilter nicht richtig funktioniert.

 

Quelle: DLR

NASA-Chef Bridenstine: dauerhafte Präsenz des Menschen auf dem Mond ist in 10 Jahren Realität

NASA-Chef Bridenstine: dauerhafte Präsenz des Menschen auf dem Mond ist in 10 Jahren Realität

In einem Interview äusserte sich der NASA-Chef Jim Bridenstine zu der geplanten Raumstation Gateway die um den Mond kreisen soll. Laut dem NASA-Chefs wird es in zehn Jahren eine Station geben die es ermöglicht mit einem mehrfach verwendbaren Landeschiff auf dem Mond zu Landen und dann zur Station zurückzukehren. Die neue Station werde international sein, zeigte sich der NASA-Chef überzeugt. Das Zusammenwirken im Weltraum dürfe keine Abhängigkeit eines Partners vom anderen werden,  sondern eine Zusammenarbeit bleiben.

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Mondbasis Gateway: Angeblich möchte Japan einsteigen

Mondbasis Gateway: Angeblich möchte Japan einsteigen

Es gibt Gerüchte die besagen das Japan an der Amerikanisch-russischen Raumstation Lunar Orbital Platform-Gateway mitwirken möchte. Die geplante Station soll entweder den Mond Umkreisen und mit ihm um die Erde, oder hinter dem Mond am äußeren Lagrange-Punkt L2 positioniert werden, einem Ort hinter dem Mond, der einen Erdorbit synchron zum Mond bietet.

Laut der Zeitung Sankei Shimbun sei Japan bereit ein Raumschiff für den Transport von Nutzlasten und Menschen auf den Erdtrabanten zu entwickeln. Diese Mondstation soll nicht wie etwa die ISS dauerhaft bewohnt sein, sondern z.B. als zwischen Station für Flüge zum Mars dienen. Ausserdem sollen auch Technologien die auf dem Mars verwendet werden könnten dort getestet werden.

Blick auf den Mond von der iss
Ein Blick auf den Mond von der ISS aus. (Credit: Alexander Gerst)

Quelle: www.gerhardkowalski.com

InSight: Erste Bilder vom Mars sind da

InSight: Erste Bilder vom Mars sind da

Nach dem die Mars Sonde InSight am gestrigen Montag sicher auf dem Mars gelandet ist, hat sie jetzt schon die ersten Bilder zur Erde gesandt.

Insight Mars landing

„Was ein wunderbarer Tag für die Nasa“, sagte der Chef der US-Raumfahrtbehörde, Jim Bridenstine, der im Kontrollzentrum dabei war. „Es war so intensiv, man konnte die Emotionen fühlen.“ Nur Sekunden nach der Landung habe ihm US-Vizepräsident Mike Pence per Telefon gratuliert. Ob InSight voll funktionsfähig ist, wird in den komenden Wochen festgestellt werden.

Der 360 Kilogramm schwere Roboter kann nicht rollen, sondern bleibt an einem Ort. Der Landeplatz liegt in einer Region, die weitgehend eben und frei von größeren Steinen und Felsen ist. Bisherige Mars-Missionen haben das Gebiet noch nicht vom Boden aus erkundet.

Mehr Informationen zur InSight Mission

NASA: Mars-Landung wird heute live übertragen

NASA: Mars-Landung wird heute live übertragen

Am 26. November 2018, also heute, soll die NASA-Sonde Insight auf dem roten Planeten aufsetzen. Die Mission wird live ab 19.00 Uhr übertragen. Der Livestream ist unten eingebunden.

Anfang Mai die Sonde „Insight“ richtung Mars gestartet, und heute nach 7 Monaten im All wird die Sonde voraussichtlich landen. Wie der Name „Insight“ schon zeigt soll die Oberfläche des Mars und die darunterliegende Struktur erforschen und dabei Rückschlüsse über die Entstehung unseres Sonnensystems liefern. Die letzte Mars-Landung der NASA liegt nun schon sechs Jahre zurück, damals sorgte die Landung des Mars-Rover Curiosity für spannende Bilder. Die Sonde soll zwischen heute zwischen 19:00 und 22:00 Landen.

Mehr zur InSight Mission

Wie möchte Elon Musk eine Basis auf dem Mars errichten?