Kategorie: Planeten

Chinas Mondrover Chang’e-4 sendet erste Panorama Bilder

Chinas Mondrover Chang’e-4 sendet erste Panorama Bilder

Der Mondrover Jadehase 2 der mit der Chang’e-4 am 03.01.19 auf dem Mond gelandet ist, hat nun ein erstes Panorama Foto zur Erde gesendet. Offiziell hieß es das diese Aufnahme den Wissenschaftlern erlaubt, erste Analysen der Landschaft und des Reliefs im Landegebiet vorzunehmen.

Mond-Rükseite-Panorma
Credit: CNSA

Die Sonde samt Rover war die erste überhaupt die auf der Mondrückseite gelandet ist. Der Rover soll die Mondrückseite Geologisch Untersuchen. China Plant auf dem Mond eine Bemannte Station.

Der Mondrover Jadehase 2.
Chinas Mond-Rover rollt los

Chinas Mond-Rover rollt los

Der Mondrover Jadehase 2 der mit der Chang´e-4 Sonde auf der Rückseite des Mondes gelandet. Der Roboter rollte am Donnerstagabend los und berührte um 22:22 Uhr erstmal die Mondoberfläche. wie die chinesische Weltraumbehörde CNSA am Freitag auf ihrer Webseite mitteilte. Auf einer zur Erde gesendeten Aufnahme ist das Fahrzeug mit ausgeklappten Solarzellen zu sehen. Zuvor war es von einer Rampe gefahren und hinterließ mit seinen Reifen die ersten Spuren im lockeren Mondboden.  Der Mondrover soll die Mondrückseite geologisch Untersuchungen.

Von Haplochromis – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0 Wikimedia Commons
Chinesische Sonde landet auf der Rückseite vom Mond

Chinesische Sonde landet auf der Rückseite vom Mond

Premiere im All: Die Chinesische Sonde Chang´e-4 ist als erste überhaupt auf der Rückseite des Mondes gelandet. Die Sonde startete am 7. Dezember von dem südwestchinesischen Weltraumbahnhof Xichang, und landete am 03.01.2019 auf dem Erdtrabanten. Damit landete zum erstenmal eine Sonde auf der Rückseite des Mondes. Um 4.40 Uhr wurden bereits die ersten Fotos von der Landestelle zur Erde gesendet.

Chang´e-4-Landeplatz
Das Bild zeit den Landeplatz der Sonde.

Chang´e-4 hat einen Rover an Board, der die Mondrückseite geologisch Untersuchungen soll. Der Lander, also der Teil der Sonde der auf dem Mond landet, wiegt 1.200kg während der kleinere Rover nur 140kg auf die Waage bringt. Weil keine direkte Kommunikation über Funkt zur Erde aufgebaut werden kann, wurde extra ein Satellit in den Mond Orbit geschossen. Dieser Satellit leitet die Signale vom Mond weiter zur Erde.

Von Haplochromis – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0 Wikimedia Commons

Das chinesische Mondforschungsprogramm

Das Chinessche Mondforschungsprogramm wird in drei Phasen durchgeführt. Die erste Phase bestand im erreichen des Mondorbits, und wurde im Jahr 2007 durch die Sonde Chang’e 1, und 2010 durch Chang’e 2 abgeschlossen. Die zweite Phasen war das landen und absetzen eines Rovers auf dem Mond, diese Phase wurde jetzt mit Chang’e 3 abgeschlossen. In der dritten Phase sollen die zukünftigen Missionen Chang’e 5 und Chang’e 6 Mondproben von der erdzugewandten Seite zu sammeln und zur Erde zu schicken. Das Programm soll in den 2030er Jahren eine bemannte Mondlandung ermöglichen und voraussichtlich einen Außenposten in der Nähe des Südpols errichten.

Sonde „New Horizons“ passiert den rand des Sonnensystems

Sonde „New Horizons“ passiert den rand des Sonnensystems

Die Nasa Sonde „New Horizons“ hat nun wie geplant das Objekt 2014 MU69,  genannt Ultima Thule besucht. Um 6.33 Uhr mitteleuropäischer Zeit am 1. januar 2019 flog die Sonde daran vorbei und untersuchte das Objekt aus nur 3.500 Kilometern Entfernung mit ihren Messinstrumenten,  teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln mit.

Die Sonde startete vor etwa 13 Jahren, um den Zwergplaneten Pluto zu untersuchen. Es ist das erste Mal,  dass ein Körper jenseits von Pluto Besuch bekommt und aus der Nähe erforscht wird. Während der relativ kurzen Vorbeiflugphase mit einer Geschwindigkeit von 14 Kilometern pro Sekunde haben sieben wissenschaftliche Experimente Fotos,  Spektren und physikalische Messwerte aufgezeichnet. Neben drei optischen Geräten befinden sich auch zwei Teilchen-  und Plasma-Messinstrumente,  ein Staubdetektor und das Radioexperiment REX an Bord.

Objekt 2014 MU69
Das erste Farbige Bild vom Objekt 2014 MU69.

Anhand von Radiowellen die Wärmestrahlung soll die Masse von „Ultima Thule“ bestimmt werden. Es ist das einzige Instrument, an dem deutsche Planetenforscher beteiligt sind. Die Daten sollen hinweise darauf geben wie der Körper im Innern aufgebaut ist und wie er vor gut viereinhalb Milliarden Jahren am Rande des solaren Urnebels entstand.

Die 6.477 Mio. Kilometer lange Reise

Die 6,477 Millionen Kilometer lange reise begann am 19. Januar 2006 als die Sonde im Rahmen des New-Frontiers-Programm startete. Am 14. Julie 2015 erreichte die Sonde als erste überhaupt den Zwergplaneten Pluto. Nachdem die Primärmission Pluto abgeschlossen war machte die Sonde sich auf dem Weg zu Objekt 2014 MU69 .

New Horizons in der Montagehalle
New Horizons in der Montagehalle.

Am 31.12.2021 Wird auch die Sekundärmission abgeschlossen sein. Danach wird die Sonde weiter fliegen und ca. 2035 den Terminationsschock Passieren. Der Terminationsschock ist das Ende der Heliosphäre, also der Athmospähre der Sonne. Sie bezeichnet im Weltraum einen weiträumigen Bereich um die Sonne, in dem der Sonnenwind mit seinen mitgeführten Magnetfeldern wirksam ist. In diesem Bereich verdrängt der Teilchenstrom der Sonne das interstellare Medium. Die Umlaufbahnen der Planeten liegen weit innerhalb der Heliosphäre.

 

50 Jahre nach der erste Reise zum Mond: Apollo 8

50 Jahre nach der erste Reise zum Mond: Apollo 8

Heute vor 50 Jahren hob um 13:51 die Saturn V Rakete mit den drei Astronauten Frank Borman, William Anders und James Lovell an Board ab. Der erste bemannte Flug zu einem anderen Himmelskörper der Geschichte startete.

Apollo 8 startete am Morgen des 21. Dezember 1968 um 13:51 (MEZ) vom Kennedy Space Center in Florida und erreichte drei Tage später, am 24. Dezember 1968, die Mondumlaufbahn. Die drei Astronauten waren die ersten Menschen in der Geschichte der Menschheit die, die Rückseite des Mondes mit eigenen Augen sahen. Große Bekanntheit erlangte die Fernsehübertragung aus dem Mondorbit, während der die drei Astronauten die ersten Zeilen der biblischen Schöpfungsgeschichte als Weihnachtsbotschaft verlasen.

3,2,1 – Lift off



Am 2. Dezember 1968 wurden die Tanks der ersten Stufe der Saturn-Rakete zum ersten Mal mit RP-1, einem hochdestillierten Kerosin, und flüssigem Sauerstoff befüllt und unter Druck gesetzt. Drei Tage später, am 5. Dezember begann der fünftägige Count Down Demonstration Test (CDDT), der den Ablauf des Starts simulierte. Im Anschluss an den Test wurden die Tanks wieder geleert. Der eigentliche Startcontdown begann am 15. Dezember 1968 19 Uhr Ortszeit, Eastern Standard Time, (EST), bei T −103 Stunden, bei T-9 Stunden wurde der Countdown für 6 Stunden angehalten, um kleinere Probleme beheben zu können. Acht Stunden vor Start wurde die Rakete erneut betankt, die Arbeiten wurden von der Ersatzmannschaft (Armstrong, Aldrin und Haise) überwacht, die auch am Abend zuvor die Funktionsfähigkeit des Raumschiffs überprüft hatte.

Die Saturn V Rakete auf dem Weg zum Launch Pad.
Credit: Nasa die Saturn V Rakete auf dem Weg zum Launch Pad.

Die drei Astronauten wurden um 2:36 Uhr geweckt, nach einer gründlichen medizinischen Untersuchung folgte um halb vier morgens ein gemeinsames Frühstück mit den Leitern und Offiziellen der NASA. Kurz nach 4 Uhr begannen die Astronauten damit ihre Raumanzüge anzulegen, um 4:32 Uhr verließen sie das Manned Spacecraft Operations Building und wurden mit einem Transporter zur Startplattform gebracht. Nachdem die Besatzung mit dem Aufzug zur Spitze der Rakete gebracht wurde, begann um 4:58 Uhr die Einstiegsprozedur. Es dauerte etwa zehn Minuten, bis alle drei Astronauten in der Apollo-Kapsel festgeschnallt waren und die Luke hermetisch verschlossen werden konnte.

Die Besatzung von Apollo 8 verlässt das Manned Spacecraft Operations Building einige Stunden vor dem Start
Credit: NASA Die Besatzung von Apollo 8 verlässt das Manned Spacecraft Operations Building einige Stunden vor dem Start

Apollo 8 liftoff

Die externe Stromversorgung wurde 25 Minuten vor Start gekappt, und auf die interne Versorgung umgestellt. Die Energie wurde nun von drei Brennstoffzellen geliefert. Bei T −5 Minuten wurde der oberste der neun Verbindungsarme zur Seite geschwenkt, der ,der Besatzung im Notfall eine Flucht ermöglicht hätte.

Zwei Minuten vor dem Start wurden die Sauerstofftanks der ersten Stufe mittels Helium, das von außen zugeführt wurde, unter Druck gesetzt, eine Minute später auch die Tanks der anderen beiden Stufen. Weitere zehn Sekunden darauf übernahmen bordeigene Batterien die elektrische Versorgung der Raketensysteme. Die Zündungssequenz wurde um 7:50:52 Ortszeit eingeleitet, die Saturn V wurde, während die fünf F-1-Triebwerke Schub aufbauten, von Halterungen festgehalten. 8 Sekunden später, um 7:51 (EST), hob die Rakete ab.

Das erstemal losgelöst von der Erde

Mit der Apollo 8 Mission verließen die Astronauten zum ersten mal die Umlaufbahn der Erde, und entkamen der 250 Kilometer Grenze. Nach einer Flugzeit von 2 Stunden, 50 Minuten und 40 Sekunden wurde die S-IVB-Stufe hoch über dem Pazifik, nördlich von Hawaii, zum zweiten Mal gezündet. Der 5 Minuten und 17 Sekunden andauernde Schub lenkte das Raumschiff aus seiner elliptischen Erdumlaufbahn zum Mond. Zu dem Zeitpunkt erreichte das Raumschiff eine Geschwindigkeit von 38.959,2 km/h und befand sich bereits  in einer höhe von 346,7 Kilometern über der Erdoberfläche. Etwa 40 Minuten nach der zweiten Zündung der S-IVB-Stufe war das Raumschiff bereits 12.000 km von der Erde entfernt, und die Besatzung sah zum ersten Mal die gesamte Erde als Kugel.

31 Stunden und elf Minuten nach dem Abheben, um 15:03 Uhr Floridazeit am 22. Dezember 1968, absolvierte die Besatzung von Apollo 8 aus einer Entfernung von 221.940 km zur Erde ihre erste von sechs geplanten Live-Fernsehübertragungen.



Die 24 Stunden bis zur nächsten Fernsehübertragung verbrachten die Astronauten abwechselnd mit der Überwachung der Bordsysteme und der Ausrichtung des Raumschiffs. Mit der Flugkontrolle in Houston wurde eine Lockerung des Flugplans ausgehandelt, um den Astronauten mehr Ruhephasen zu verschaffen. Am Morgen des dritten Flugtages befand sich die Besatzung in einer besseren körperlichen Verfassung und war auch ausgeruhter als die Tage zuvor.

Am dritten Flugtag begann um 14:58 (EST) die zweite Fernsehübertragung von Apollo 8. Kommandant Borman hatte die Kamera im linken Rendezvous-Fenster montiert und das Raumschiff auf die Erde ausgerichtet. Nach einigen Korrekturmanövern befand sich die Erde im Zentrum des Fensters – Apollo 8 übertrug die ersten klaren Live-Bilder der gesamten Erde aus 325.000 km Entfernung.



Nach 23 Minuten endete die zweite Fernsehübertragung von Bord. Knapp zehn Minuten später (Bordzeit: 055:39) überquerte das Apollo-Raumschiff den Punkt gleicher Anziehung zwischen Mond und Erde. Da das Apollo 8 Raumschiff durch die Anziehungskraft der Erde immer weiter verlangsamt wurde, erreichte das Raumschiff die niedrigste Geschwindigkeit der gesamten Reise. Das Raumschiff das inzwischen 326.400 km von der erde entfernt war, Schwebte nur noch mit einer Geschwindigkeit von knapp 3565 km/h. Apollo 8 wurde durch die Anziehungskraft der Erde immer weiter verlangsamt, ab diesem Punkt, in einer Entfernung von 62.000 km zum Mond, stieg die Geschwindigkeit durch die Gravitation des Mondes wieder an.

Gegen 2 Uhr morgens am 24. Dezember begann die Mannschaft mit den Vorbereitungen für die „Lunar Orbit Insertion“, den Einschuss in die Mondumlaufbahn. Die Daten für die Triebwerkszündung und die Raumlage wurden in den Bordcomputer eingegeben, das Raumschiff wurde für die Zündung des Triebwerks im Raum ausgerichtet. Am 24. Dezember 1968 um 4:49:02 (EST) (Bordzeit: 068:58:02) verschwand Apollo 8 hinter dem Mond und der Funkkontakt brach ab.

Mare Tranquillitatis von Apollo 8 fotografiert
Mare Tranquillitatis von Apollo 8 fotografiert

Bei normalem Ablauf war davon auszugehen, dass die Flugkontrolle in Houston erst 24 Minuten später von diesem Manöver in Kenntnis gesetzt würde, wenn Apollo 8 wieder aus dem Funkschatten des Mondes auftaucht. Wäre Acquisition of Signal (AOS), die Wiederherstellung des Funkkontakts, zehn Minuten früher erfolgt, hätte das Triebwerk nicht gezündet und das Raumschiff sich nicht im Mondorbit befunden. Als dann um 5:19 (Bordzeit: 069:34:07) Jim Lovell auf die Anrufe der Bodenkontrolle antwortete, brach im Kontrollraum Jubel aus.

Apollo 8 befand sich zum dritten mal an der Mondrückseite, als es nun langsam weiterflog erlangte die Mannschaft wieder Funkkontakt zur Erde. Als Anders zufällig aus den Fenstern des Raumschiffs blickte, erkannte er über dem Horizont des Mondes einen blauen und weißen Bogen, der schnell größer wurde. Borman griff nach der Kamera machte das Hostorische Foto, wo die Erde über dem Mond aufgeht.

NASA-Apollo8-Dec24-Earthrise

Um 21:31 tauchte das Raumschiff hinter dem Mond auf und übermittelte erste Fernsehbilder zur Erde.



Nach dieser Übertragung bereitete sich die Crew der Apollo 8 auf die Rückkehr zur Erde vor. Das Raumschiff nähert sich langsam der Erde. Am Morgen des siebten Flugtages, am 27. Dezember gegen 9 , begann sich die Besatzung in ihren Sitzen anzuschnallen und für den Wiedereintritt vorzubereiten, nachdem alle losen Gegenstände an Bord verstaut wurden. Kurz nach 9 Uhr trennten die Astronauten das Kommando Modul von dem Service Modul. Das Kommandomodul wurde nun nur noch über Batterien und interne Sauerstofftanks versorgt, die die Besatzung während des Abstiegs versorgten. Sollte das Raumschiff in einem zu flachen Winkel auftreffen und wieder ins All zurückgeschleudert werden, würden die Vorräte für ein Überleben der drei Astronauten nicht lange ausreichen. 14 Minuten nach der Trennung traf das Kommandomodul in einer Höhe von 122 km auf die obersten Schichten der Atmosphäre, die Geschwindigkeit betrug 39.200 km/h (11 km pro Sekunde). In den folgenden Minuten stieg die Temperatur des Hitzeschilds auf bis zu 2800 °C an, die maximale Bremsverzögerung erreichte Apollo 8 zwei Minuten nach dem Eintritt in die Atmosphäre, sie betrug 6,8g. Die Kapsel wasserte im Pazifik.

Der Wellengang und die Fallschirme, die einen Sekundenbruchteil zu spät abgeworfen wurden, warfen die Kapsel um, so dass sie mit der Spitze nach unten im Wasser schwamm. Das Automatische aufricht System, konnte mithilfe Druckluft gefüllter Ballons das Raumschiff wieder aufrichten. Neun Minuten nach der Wasserung setzte ein Hubschrauber erste Kampftaucher an dem Komandomodul ab, da das Raumschiff aber ca. 1 Stunde vor Sonnenaufgang gewassert war, wartete man bis zum Sonnenaufgang um im Tageslicht die Astronauten zu bergen. Vierzig Minuten später betraten die Astronauten das Deck des Flugzeugträgers Yorktown.

Die Apollo 8 Astronauten steigen aus dem Hubschrauber auf das deck der Yorktown.

Der Flug zum Mond war ein wichtiger Schritt zur Mondlandung von Apollo 11 sechs Monate später.


Passend zu dem Thema gibt es eine Folge Quarks: Abenteuer Raumfahrt: Wie Apollo 8 die Welt veränderte!


 

Eu:CROPIS – Satellit mit Gewächshaus ins All gestartet

Eu:CROPIS – Satellit mit Gewächshaus ins All gestartet

Ein Gewächshaus-Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit dem der Anbau von Tomaten und anderem Gemüse auf dem Mond oder Mars getestet werden soll, ist erfolgreich ins All gestartet. Das Schwebende Gewächshaus ist am vergangenen Montag im Frachtraum einer Falcon 9 Rakete von der Vandenberg Air Force Base in den USA gestartet. Die Falcon 9 Raketen gehören zu dem erfolgreichsten Privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX. Der Satellit wurde in eine erdnahe Umlaufbahn (LEO) in 600 Kilometer Höhe gebracht.

Schwebendes Gewächshaus startet ins all
Der Start der Rakete wurde aus dem Kontrollzentrum des DLR mitverfolgt.

Zwergtomaten im All

Eu:CROPIS steht für „Euglena and Combined Regenerative Organic-Food Production in Space” An Board des Schwebenden Gewächshauses befinden sich zwei biologische Lebenserhaltungssysteme mit Biofilter, Zwergtomatensamen, einzelligen Algen und synthetischem Urin. Die Tomaten sollen im All Keimen, Wachsen und schlussendlich auch reifen. Das Experiment soll Rückschlüsse über das wachsverhalten von Pflanzen geben. Längerfristiges Zeil ist es, Astronauten auf der ISS oder auf Mond– oder Mars Stationen mit Frischen Obst und Gemüse versorgen zu können. 16 Kameras sollen rund um die Uhr aufzeichnen, wie sich die Pflanzen entwickeln.

Schwebendes Gewächshaus wird verpackt.
Der etwa 1 Kubikmeter große Satellit wird für den Flug in den Orbit vorbereitet.

Künstliche Gravitation im All

Um die Verschiedenen Schwerkräfte des Mondes und des Marses zu Simulieren wird sich der Satellit mit 20 Umdrehungen pro Minute für den Mond, und 32 Umdrehungen pro Minute für die Simulation der Schwerkraft auf dem Mars drehen. Ebenfalls an Bord sind einzellige Augentierchen Euglena gracilis, auch Grünalgen genannt. Sie können Sauerstoff produzieren, was vor allem am Anfang des Experiments wichtig sei, wenn die Tomaten erst keimen und noch keinen Sauerstoff über die Photosynthese produzieren, wie das DLR erläutert. Ausserdem können diese Augentierchen das System Entgiften und vor zu hohen Ammoniakkonzentrationen schützen, die auftreten wenn der Biofilter nicht richtig funktioniert.

 

Quelle: DLR

NASA-Chef Bridenstine: dauerhafte Präsenz des Menschen auf dem Mond ist in 10 Jahren Realität

NASA-Chef Bridenstine: dauerhafte Präsenz des Menschen auf dem Mond ist in 10 Jahren Realität

In einem Interview äusserte sich der NASA-Chef Jim Bridenstine zu der geplanten Raumstation Gateway die um den Mond kreisen soll. Laut dem NASA-Chefs wird es in zehn Jahren eine Station geben die es ermöglicht mit einem mehrfach verwendbaren Landeschiff auf dem Mond zu Landen und dann zur Station zurückzukehren. Die neue Station werde international sein, zeigte sich der NASA-Chef überzeugt. Das Zusammenwirken im Weltraum dürfe keine Abhängigkeit eines Partners vom anderen werden,  sondern eine Zusammenarbeit bleiben.

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Mondbasis Gateway: Angeblich möchte Japan einsteigen

Mondbasis Gateway: Angeblich möchte Japan einsteigen

Es gibt Gerüchte die besagen das Japan an der Amerikanisch-russischen Raumstation Lunar Orbital Platform-Gateway mitwirken möchte. Die geplante Station soll entweder den Mond Umkreisen und mit ihm um die Erde, oder hinter dem Mond am äußeren Lagrange-Punkt L2 positioniert werden, einem Ort hinter dem Mond, der einen Erdorbit synchron zum Mond bietet.

Laut der Zeitung Sankei Shimbun sei Japan bereit ein Raumschiff für den Transport von Nutzlasten und Menschen auf den Erdtrabanten zu entwickeln. Diese Mondstation soll nicht wie etwa die ISS dauerhaft bewohnt sein, sondern z.B. als zwischen Station für Flüge zum Mars dienen. Ausserdem sollen auch Technologien die auf dem Mars verwendet werden könnten dort getestet werden.

Blick auf den Mond von der iss
Ein Blick auf den Mond von der ISS aus. (Credit: Alexander Gerst)

Quelle: www.gerhardkowalski.com

InSight: Erste Bilder vom Mars sind da

InSight: Erste Bilder vom Mars sind da

Nach dem die Mars Sonde InSight am gestrigen Montag sicher auf dem Mars gelandet ist, hat sie jetzt schon die ersten Bilder zur Erde gesandt.

Insight Mars landing

„Was ein wunderbarer Tag für die Nasa“, sagte der Chef der US-Raumfahrtbehörde, Jim Bridenstine, der im Kontrollzentrum dabei war. „Es war so intensiv, man konnte die Emotionen fühlen.“ Nur Sekunden nach der Landung habe ihm US-Vizepräsident Mike Pence per Telefon gratuliert. Ob InSight voll funktionsfähig ist, wird in den komenden Wochen festgestellt werden.

Der 360 Kilogramm schwere Roboter kann nicht rollen, sondern bleibt an einem Ort. Der Landeplatz liegt in einer Region, die weitgehend eben und frei von größeren Steinen und Felsen ist. Bisherige Mars-Missionen haben das Gebiet noch nicht vom Boden aus erkundet.

Mehr Informationen zur InSight Mission

NASA: Mars-Landung wird heute live übertragen

NASA: Mars-Landung wird heute live übertragen

Am 26. November 2018, also heute, soll die NASA-Sonde Insight auf dem roten Planeten aufsetzen. Die Mission wird live ab 19.00 Uhr übertragen. Der Livestream ist unten eingebunden.

Anfang Mai die Sonde „Insight“ richtung Mars gestartet, und heute nach 7 Monaten im All wird die Sonde voraussichtlich landen. Wie der Name „Insight“ schon zeigt soll die Oberfläche des Mars und die darunterliegende Struktur erforschen und dabei Rückschlüsse über die Entstehung unseres Sonnensystems liefern. Die letzte Mars-Landung der NASA liegt nun schon sechs Jahre zurück, damals sorgte die Landung des Mars-Rover Curiosity für spannende Bilder. Die Sonde soll zwischen heute zwischen 19:00 und 22:00 Landen.

Mehr zur InSight Mission

Wie möchte Elon Musk eine Basis auf dem Mars errichten?