Kategorie: Raumfahrtbehörden

Zu den Raumfahrtbehörden gehören alle Offiziellen Staatlichen behörden wie z.B. die NASA oder die ESA. Private Firmen wie z.b. SpaceX gehören zu den Raumfahrtunternehmen.

ISS-Besatzung setzt fünf kleine Satelliten aus

ISS-Besatzung setzt fünf kleine Satelliten aus

Die Besatzung der ISS hat fünf CubeSats in den Weltraum ausgesetzt, dies ist mit dem japanischen Manipulators JEM RMS und dem Startsystems NanoRacks erfolgt. Bei den Satelliten handelt es sich um CAT-1und -2Delphini-1, UNITE und TechEdSat-8, die wissenschaftliche und Kommunikationsaufgaben erfüllen.

CubeSats

Die Sogenannten CubeSats sind kleine Satelliten im festgelegten und genormten 10 mal 10 cm Würfel. Sie dürfen maximal das Gewicht eines Kilos erreichen, und sind so für nur wenige Gebiete einsetzbar. Ein CubeSat kostet inklusive Start ca. 60.000$ und ist damit weit günstiger als die Tonnen schweren normalen Satelliten.

Jenissej-Startplatz entsteht auf dem Gelände des Kosmodroms Wostotschny

Jenissej-Startplatz entsteht auf dem Gelände des Kosmodroms Wostotschny

Der Standort des Startkomplexes für die geplante superschwere Trägerrakete Jenissej wurde auf dem Gelände des Kosmodroms Wostotschny festgelegt. Fünf Spezialisten Teams bestimmten diesen Ort als optimal. Wie Moskauer Medien berichten, soll er nordwestlich der bereits bestehenden Sojus-2-Rampe und nur 22 Kilometer vom Rand der Stadt Ziolkowski gebaut werden.

Die Jenissej-Trägerrakete

Die neue Russische Superakete soll 125 t in einen Orbit von 200km Höhe bringen können. Zudem soll die Rakete 30 T in eine Geostationöre Umlaufbahn (GEO) , und 49 t zum Mond bringen können.

Quelle: rus. Forum/Chrunischew
Russkij kosmos: 2019 fünf Starts von neuem Kosmodrom Wostotschny geplant

Russkij kosmos: 2019 fünf Starts von neuem Kosmodrom Wostotschny geplant

Die GK Roskosmos hat für das Jahr 2019 fünf Starts von dem neuen Kosmodrom ( Startplatzt) Wostotschny geplant, wie die Raumfahrtzeitschrift Russkij kosmos in ihrer Januar Ausgabe berichtet. Bis jetzt sind erst vier Raketen von Wostotschny gestartet.

Der Kosmodrom Wostotschny

Am 21. November 2007 unterzeichnete Präsident Wladimir Putin den Erlass zur Konstruktion des Weltraumbahnhofs. Der genaue Standort wurde Ende 2008 festgelegt und liegt nun östlich des kurz zuvor geschlossenen Startplatzes Swobodny und etwa 150 km nördlich von Blagoweschtschensk im Bereich des Flusses Pera. Nach ersten Planungen sollten die Bauarbeiten im Jahr 2010 beginnen, acht Jahre dauern und in drei Etappen erfolgen, tatsächlich wurde mit dem Bau Mitte 2012 begonnen. Es entstehen Startvorrichtungen und Integrationsgebäude für Trägerraketen vom Typ Angara. Erste bemannte Starts mit dieser Rakete könnten nicht wie ursprünglich vorgesehen zwischen 2018 und 2020 erfolgen, sondern eher im Jahre 2025. Der Erste Start fand am 28. April 2016 um 02:01 UTC in Anwesenheit des Staatspräsidenten statt. Wie sich mittlerweile jedoch herausgestellt hat, „dürfen von hier aus Sicherheitsgründen gar keine bemannten Raumschiffe zur Internationalen Raumstation ISS starten. Die Flugbahn führt nämlich in der Aufstiegsphase über das Ochotskische Meer, die Halbinsel Kamtschatka und den Pazifischen Ozean. Und da die Sojus-Kapseln für die Landung auf festem Boden konzipiert wurden, sind sie wenig seetauglich. Experten befürchten denn auch, dass sie im Fall einer Notwasserung untergehen, bevor die Bergungsmannschaften zur Stelle sind.

Space-X soll Bundeswehr-Satelliten ins All bringen

Space-X soll Bundeswehr-Satelliten ins All bringen

Die Bundeswehr möchte in den kommenden Jahren drei Spionage-Satelliten des Typs Sarah ins all Schiessen. Es hat für Diskussion gesorgt, dass die US Amerikanische Firma SpaceX die Satelliten starten soll, und nicht die europaeigene Ariane 6 Rakete verwendet wird. Der Hersteller der europäischen Ariane-Rakete klagt derweil über mangelnde Auslastung. Die Opposition hält es für Steuerverschwendung, wenn Satelliten von einer US-Firma transportiert werden. Die Bundesregierung will prüfen, ob dies zukünftig ausgeschlossen werden kann.

Ariane 6 Rakete in der ausführung 62 und 64
Ariane 6 Rakete | Von SkywalkerPLCC BY 3.0

Um die Sicherheit der Satelliten zu gewährleisten werden vermutlich Feldjäger die Satelliten bis zur Startrampe des US-Raketenherstellers Space-X in Florida oder Kalifornien begleiten. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Es wird nähnlich ein Sicherheitsrisiko vermutet wenn man die Satelliten aus den USA Startet. Zudem klagt der Hersteller der Ariane Rakete, die deutsch-französische Ariane Group, über zu wenige öffentliche Aufträge für die neue Ariane 6. Bisher haben die Mitgleidstaaten der ESA rund 3 Milliarden Euro in das Projekt gesteckt, um in Zukunft mit der deutlich billigeren Falcon 9 Rakete von SpaceX konkurieren zu können. Dass dies mit der veralteten Ariane 5 nicht geht, wird ausgerechnet von deutschen Institutionen wie der Bundeswehr oder dem Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR bewiesen, die aus Kostengründen lieber mit Space-X fliegen anstatt mit der steuerfinanzierten Ariane.

Der offene Markt in Europa erlaubt dies. Die FDP sieht darin eine Verschwendung von Steuergeld und will dies stoppen – notfalls auch mit sicherheitspolitischen Bedenken. Es wurden bedenken geäussert das Geheimdienste der USA die Satelliten untersuchen könnten und so das neue Radar-Aufklärungssystem ausspionieren oder gar sabotieren könnten. Das Bundeswirtschaftsministerium antwortet, dass eine solche Untersuchung durch „außereuropäische Experten“ vor dem Start „grundsätzlich nicht möglich“ sei. Schließlich würden die Satelliten im Ausland durch den Hersteller respektive „die Feldjäger der Bundeswehr“ bewacht, wie Wirtschaftsstaatssekretär Ulrich Nußbaum erläutert.

Die Hersteller der Satelliten, OHB und Airbus müssen als Transporteur den günstigsten Anbieter nehmen, obwohl beide über die jeweiligen Töchter Ariane Group und MT Aerospace auch die Ariane bauen. Dass die Bundesregierung einen Start der Spionagesatelliten von den USA aus nicht als Sicherheitsrisiko einstuft, ist übrigens wenig verwunderlich: Das Sarah-Vorgängersystem Sar-Lupe ist vor gut zehn Jahren von Russland aus ins All geschossen worden.

ESA-Chef Wörner schlägt Pesquet für zweiten Flug zur ISS vor

ESA-Chef Wörner schlägt Pesquet für zweiten Flug zur ISS vor

Der ESA Chef Johann-Dietrich Wörner hat vorgeschlagen den Franzosen Thomas Pesquet für einen zweiten Flug Ende 2020/Anfang 2021 zur Internationalen Raumstation ISS zu schicken. Die Formelle Entscheidung werden die Mitgliedstaaten zu gegebener Zeit treffen. Thomas Pesquet hatte bereits 2016/17 einen 197-Tägigen Aufenthaltz auf der ISS. Er ist der 10. Franzose im All.

Thomas Pesquet

Thomas_Pesquet_2016Thomas Pesquet wurde am 27. Februar 1978 in Rouen, Frankreich geboren. Nach dem Abitur 1996 in Dieppe am Lycée Ango und einem Vorbereitungsstudium am Lycée Pierre-Corneille seiner Heimatstadt begann Pesquet ein Studium in Mechanik für Raumfahrtsysteme und Raumflugkörper an der École Nationale Supérieure de l’Aéronautique et de l’Espace in Toulouse, Frankreich. 2001 beendete er sein Studium mit dem Master.

Er ist das Jüngste Mitglied  Europäischen Astronautenkorp. Pesquet konnte sich beim Auswahlverfahren der ESA gegen 8413 andere Bewerber durchsetzen und wurde am 20. Mai 2009 als einer von sechs neuen Astronauten der Öffentlichkeit vorgestellt. Seine Ausbildung im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln begann Thomas Pesquet Anfang September 2009. Der offizielle Abschluss der Grundausbildung und die Ernennung zum Astronauten erfolgte am 22. November 2010 bei einer offiziellen Zeremonie im EAC in Köln.

Mike Fincke ersetzt Eric Boe als Astronaut bei Boeing

Mike Fincke ersetzt Eric Boe als Astronaut bei Boeing

Die US-Luft- und Raumfahrt Behörde NASA teilte mit, das Eric Boe wegen medizinischer Probleme aus der Mannschaft für die bevorstehenden Flüge mit dem CST-100 Starliner ausscheiden. Mit dem CST-100 Starliner soll die USA, neben der SpaceX Dragon Kapsel , wieder die möglichkeit bekommen Menschen ins All zu schicken. Weiter heißt es, Eric Boe wird dafür die stelle von Fincke als Assistent des Chefs für die kommerzielle Mannschaft im Johnson Space Center der NASA in Houston (Texas) übernehmen. Fincke hat bisher drei Flüge zur Internationalen Raumstation ISS mit einer Gesamtdauer von 382 Tagen absolviert. Zudem hat er neun Ausstiege in den freien Raum auf seinem Konto.

Zur Person

Eric Allen Boe ist 1. Oktober 1964 in Miami, Florida geboren und hat nach der Higschool ein Studium an der US-Luftwaffenakademie begonnen. Diese verlieh ihm 1987 einen Bachelor in Raumfahrttechnik. 1997 machte er einen Abschluss als Master of Science in Elektrotechnik am Georgia Institute of Technology. Im jahr 2000 wurde er von der NASA als Astronaut ausgewählt. In den folgenden zwei Jahren Training und Ausbildung erreichte er die Qualifikationen zum Steuern von Raumfahrzeugen und Stationsarbeiten. Am 15. November 2008 startete Boe als Pilot der Raumfähre Endeavour zu seinem ersten Raumflug. Am 18. September 2009 wurde Boe als Pilot für die Mission STS-133 zur ISS nominiert. Der Start fand am 24. Februar 2011 statt, die Landung am 9. März. Boe war damit der letzte Pilot der Raumfähre Discovery. Am 9. Juli 2015 stellte die NASA Boe als einen der vier Testpiloten für künftige kommerzielle Raumschiffe vor. Wahrscheinlich wird er vorerst nicht mehr ins All fliegen.

Rogosin beschwört Zusammenhalt der Raumfahrtagenturen

Rogosin beschwört Zusammenhalt der Raumfahrtagenturen

Der Chef der russischen Raumfahrt Behörde, Dmitri Rogosin, hat bekannt gegeben, dass er der Meinung sei, das die Raumfahrtargenturen besser zusammenarbeiten sollen. Die Beziehungen zwischen Roskosmos, der NASA, und der ESA sollen gefestigt werden, und den „kapriziösen politischen Konjunktur“ widerstehen. Die ISS erhalte einen neuen Charakter und eine neue Bestimmung,  betonte Rogosin. Die Arbeit der Besatzungen werde sich in der Perspektive in immer größerer Entfernung von der Erde vollziehen, etwa auf dem Mond.

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Die Mondbasis der Zukunft.

Zudem ist Russlands Premier Dmitri Medwedjew mit der Raumfahrt hart ins Gericht gegangen. Er sagte man müsse damit aufhören,  darüber zu reden, „wohin wir 2030 fliegen“, sondern arbeiten und mehr für die Kommerzialisierung der Branche und für die Erhöhung des Anteils des Landes am internationalen Markt tun,  sagte er am Mittwoch in Gorki auf einer Sitzung des Ministerrates zur Entwicklung des Raumfahrtstaatskonzerns Roskosmos. Vizepremier Juri Borissow teilte mit, dass Präsident Wladimir Putin den Auftrag gegeben habe, im Februar die Grundlagen für die künftige Weltraumpolitik und damit für die Strategie des Bereichs für einen langen Zeitraum zu präzisieren.

Russland denkt über mehr Frauen in seinem Kosmonautenkorps nach

Russland denkt über mehr Frauen in seinem Kosmonautenkorps nach

Von RIA Novosti archive, image #612748 / Alexander Mokletsov / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18560617


Das Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) Juri Gagarin im Sternenstädtchen bei Moskau und die Roskosmos fänden die Idee „sympathisch“,  Frauen aus der Raketen- und Raumfahrtbranche für den Kosmonautenberuf zu gewinnen. Bisher sind nur vier Russinnen in den Weltraum geflogen. Im Vergleich: Es sind bereits 47 Amerikanerinnen im All gewesen.

Russland sucht neuen Namen für Sojus-Nachfolger

Russland sucht neuen Namen für Sojus-Nachfolger

Russland sucht nach einem Namen für den Nachfolger der Sojus Raketen. Bisher ist man davon ausgegangen dass er Federazija (Föderation) heißen soll. Jetzt hat aber Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin überraschend angekündigt,  man suche einen „passenderen Namen“. Im Januar 2016 hatte der Hersteller RKK Energija bekanntgegeben,  das neue Raumschiff werde Federazija heißen. Die Idee dafür stamme von einem Bürger aus Kemerowo. Der Name war von einer Jury aus nur drei Vorschlägen ausgewählt worden, die es bei einer Umfrage in die Endrunde geschafft hatten: Gagarin,  Vektor und FederazijaDie anderen namen werden nachfolgende Raumfahrt-Projekte bekommen.

 

USA Schießt Geheimen Satelliten in den Weltraum

USA Schießt Geheimen Satelliten in den Weltraum

Mit erheblicher verspätung hat die USA am Samstag einen neuen Geheimsatelliten erfolgreich in den Weltraum geschossen. Die Delta IV-Heavy-Trägerrakete mit NROL-71 an der Spitze stieg um 20.10 Uhr deutscher Zeit von der Air Force Base in Vandenberg (Kalifornien) auf. Die Delta IV-Heavy ist eine Kombination aus drei Delta IV-Trägern.