Kategorie: Atomarer Raketenantrieb

Russland macht SpaceX Konkurrenz: Russisches Nuklearraumschiff

Russland macht SpaceX Konkurrenz: Russisches Nuklearraumschiff

Nuklearenergie: Galt früher als Saubere Möglichkeit Unmengen von Energie zu erzeugen, heute sieht man die Probleme, von Atomreaktoren. Der Müll strahlt teilweise für mehrere Tausend Jahre und noch immer findet sich kein sicheres Endlager, eigentlich logisch, den einen sicheren Ort der für mehrere Tausend Jahre sicher und trocken bleibt, gibt es nicht. Jetzt möchte Russland ein Nuklearraumschiff bauen. Eine ganz gefährliche Mischung, Rakete und Nuklear.

Am staatlichen Forschungsinstitut Keldysh Zentrum bei Moskau wurde einst an Düsentriebwerken und dem Katjuscha-Raketenwerfer geforscht. Jetzt kündigten Forscher an das bald der nächste revolutionäre Schritt in der solaren Raumfahrt kommen wird. Denn über fast ein Jahrzehnt habe ein Team dort an einem Raumschiff gearbeitet, das binnen sieben Monaten den Mars erreichen und nach nur 48 Stunden an Wartungsarbeit wieder losfliegen kann.

 

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Центру им. Келдыша – 85! . В юбилейной конференции приняли участие представители Роскосмоса, Росатома, Ростеха и российских ВУЗов . Сегодня Центр имени Келдыша работает над развитием космических аппаратов с более мощными двигателями – ядерными установками нового класса для работы которых не нужен солнечный свет и солнечные батареи . #ТелестудияРоскосмоса #ТВРоскосмос #Роскосмос #ЦентрКелдыша #ЦентрИмениКелдыша #Келдыш #Образование #Наука

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Wie funktioniert ein Nuklearbetriebenes Raumschiff?

In dem Fall des Russischen Raumschiffes wird ein Reaktor, Wasserstoff auf ca. 3000 C° erhitzen, und dann ausstoßen. Dabei wird wie bei einem normalen Raketentriebwerk ein Rückstoß erzeugt. Da hierbei Wasserstoff und kein Verbrennungsprodukt ausgestoßen wird, ist der spezifische Impuls sehr hoch. Der Impuls ist eine grundlegende physikalische Größe, die den mechanischen Bewegungszustand eines physikalischen Objekts charakterisiert. Der Impuls eines Körpers ist umso größer, je schneller er sich bewegt und je massereicher er ist. Damit steht der Impuls für das, was in der Umgangssprache unscharf mit „Schwung“ und „Wucht“ bezeichnet wird. Wenn es zu einem Fehler kommt, wird das ganze Raumschiff zu einer gefährlichen Bombe.

„Wir müssen Antriebe entwickeln, die nicht alle zehn Flüge fein abgestimmt oder repariert werden müssen“

Nach maximal zwei Tagen nach einem Einsatz müsse der Antrieb bereit für die nächste Mission sein. Mit der derzeitig etablierten Technik ist dies nur schwer möglich. Laut dem Leiter des Institutes Vladimir Koshlakov, sei die Technik der Falcon 9, Falcon Heavy und kommenden BFR von Elon Musk, vor langer zeit entwickelt worden, und im Vergleich mit der Russischen Technologie veraltet. Ob die Technik aber so tatsächlich funktioniert wurde von den Wissenschaftlern nicht verraten.

Roskosmos testet neuartige Kühlung für Atomaren Raketenantrieb

Roskosmos testet neuartige Kühlung für Atomaren Raketenantrieb

Forscher testeten eine ungewöhnliche Kühlung für einen Atom Getriebenen Raketenantrieb. Atomare Energierantriebe haben eine enorme Abwärme die, durch die gängige Lösung eines großen Kühlers an der Aussenseite nicht effektiv gelöst werden kann. Solche Kühlsysteme haben einen großen Platzbedarf, und wiegen auch noch sehr viel. Die Keldysch-Spezialisten arbeiten an einer alternativen Kühlung. Das Kühlmittel zirkuliert nicht wie üblich in Rohleitungen, sondern es wird ins All gesprüht. Die Tropfen kühlen ab und werden dann mit einer auffangeinrichtung eingefangen uns in Kühlsystem zurückgeleitet. Der Kühleffekt wird maximiert, wobei das Gewicht sinkt. Das Kühlsystem wurde berreits getestet, zwar auf der Erde aber „unter ähnlichen bedinungen“.

Roskosmos hatte bereits 2010 einen Kernenergieantrieb der Megawattklasse in Auftrag gegeben, um nicht nur zum Mond, sondern auch zu entlegenen Planeten fliegen zu können. Das Projekt kennt nach russischen Angaben bisher weltweit nicht seinesgleichen.